Hoher Besuch aus "Down Under"

Siegen/Berlin. Im Rahmen einer Deutschlandtour besuchte der Botschafter Australiens in Deutschland, Mr. Philip Green, zusammen mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein (CDU) die Erich Utsch AG.

Was auf den ersten Blick ein wenig überraschend anmutet, macht bei näherem Hinsehen durchaus Sinn, denn: War bis vor wenigen Jahren die Erich Utsch AG noch ein Familienunternehmen in ausschließlich deutscher Hand, hat sich dies inzwischen grundlegend geändert. 

„UTSCH ist seit 2016 Teil einer australisch-schwedischen Firmengruppe, repräsentiert durch Ian George (Australien) und Anders Eriksson (Schweden)“ erklärte Vorstand Dominic Höffgen den versammelten Gästen. Darüber hinaus habe man in Form eines australischen Tochterunternehmens auch ein starkes Standbein in Australien. „Eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Kfz-Kennzeichen und Kfz-Kennzeichentechnologie ist also letztlich auch ein australisches“, so Höffgen.

Botschafter Green ließ sich denn auch gerne im Rahmen eines Firmenrundgangs ausführlich über den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik für Kfz-Kennzeichen und deren Produktion informieren. Hier überraschte den Gast vor allem der immer stärker werdenden Grad der Digitalisierung im Umfeld eines vermeintlich simplen Alltagsgegenstandes.  

„Ein beachtlicher Teil der Kundenanforderungen besteht heute aus individuellen IT-Dienstleistungen und Softwarelösungen, mit denen man die analoge Kennzeichentechnologie um eine digitale Komponente erweitert“, erklärte Höffgen. „Das traditionelle Kfz-Kennzeichen wird uns noch lange erhalten bleiben, aber es wird immer stärker in eine digitale Infrastruktur eingebettet sein, um Prozesse zu beschleunigen und diese noch transparenter und sicherer zu gestalten. Hier sind wir in der Branche führend.“

Eine starke Marktstellung, gespeist aus Technologieführerschaft und internationalen Verflechtungen - damit passt das Unternehmen perfekt ins Erscheinungsbild der südwestfälischen Wirtschaft: „Die Erich Utsch AG ist ein wichtiger Teil unserer Wirtschaftsregion und hat sich stets klar zum Standort Siegen bekannt. Gleichzeitig ist das Unternehmen weltweit tätig und ein Beispiel für die enorme Bedeutung internationaler Kontakte und Zusammenarbeit. Der Austausch mit Botschafter Green bot daher für alle Seiten einen erheblichen Mehrwert“, befand Volkmar Klein. 

Im Bild von links nach rechts: Volkmar Klein, Dominic Höffgen, Philip Green