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Geschichte

über 40 Jahre UTSCH:

Vom Nummernschild-Hersteller und Entwicklungspionier zum weltweit führenden System-Anbieter.

Einige der wichtigsten Stationen:

 

1961

Erich Utsch gründet die Firma aus bescheidenen Verhältnissen als reines Familienunternehmen. Vater, Mutter und acht Kinder beginnen mit der Herstellung und dem Vertrieb von Kfz-Kennzeichen. Als erste Maschine dient eine umgebaute Wein-Kelterpresse.

 

1962/63

UTSCH stellt den ersten selbständigen Prägeanstalten ein komplettes Ausrüstungs- und Service-Paket für die Schilder-Herstellung und -Verarbeitung zur Verfügung.

 

1965

UTSCH bringt die erste mechanische Prägepresse auf den Markt. Schnell, leicht, preiswert. Für 2 mm Prägehöhe.

 

1970

UTSCH produziert die ersten Zuschnitt-Großserien weitgehend automatisch auf selbst entwickelten Fertigungslinien und führt die ersten Prägewerkzeuge aus Kunststoff ein.

Eine Revolution in der Branche!

 

1974/75

Bei UTSCH wird die Idee der „Automatischen Prägepresse“ (APP) geboren.

 

1979

UTSCH gründet unter dem Namen BIG eine eigene Gesellschaft zum Betrieb von Autoschilder-Prägestellen.

 

1980

UTSCH entwickelt automatische Anlagen zum Prägen und Weiterverarbeiten von fortlaufend durchnummerierten reflektierenden Kfz-Kennzeichen in großen Stückzahlen.

So projektiert und liefert UTSCH für die landeszentrale Herstellung von Millionen Autoschildern pro Jahr eine der ersten Fertigungslinien nach Italien und in den Folgejahren weiter entwickelte, elektronisch überwachte Anlagengenerationen, u. a. nach Saudi-Arabien.

  

1982

UTSCH bezieht, in Zeiten gesamtwirtschaftlicher Rezession, einen nach modernsten Gesichtspunkten geplanten neuen Betrieb.

UTSCH entwickelt Maschinen und Werkzeuge zur Herstellung von Barcode-Schildern aus Metall als Träger fortlaufender Informationen, zum Beispiel für die Fertigungssteuerung in der Automobil-Industrie.           

 

1983

Gründung der Autoschildergesellschaft GmbH (ASG) zur Konzentrierung der Prägestellen-Aktivitäten in Deutschland.

 

1985

UTSCH startet mit großem Erfolg die Markteinführung der neuen Kennzeichenverstärker-Generation ”ERUT 1“. Das besonders attraktive Design dieses Kennzeichrahmens und seineFunktion als dauerhaft plakativer Werbeträger am Auto werden vom Kfz-Handel sehr positiv aufgenommen.

         

1988/89

UTSCH entwickelt, zusammen mit einem führenden Folienhersteller und -verarbeiter, eine völlig neue, umweltschonende und qualitativ überlegene Einfärb-Technik für Kfz-Kennzeichen:

Das HEISSPRÄGE-Verfahren.

UTSCH verhandelt in Siegen mit dem Künstler Friedensreich Hundertwasser über dessen Vorstellungen zur Gestaltung des österreichischen Kfz-Kennzeichens.

Vieljährige UTSCH Pionierarbeit und federführende Mitwirkung in Fachgremien und der ”Arbeitsgemeinschaft Sicherheitskennzeichen“ kommen zum Abschluss: Das reflektierende Nummernschild wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

 

 

1990

Das UTSCH HEISSPRÄGE-Verfahren löst mit großem Erfolg die bisherige Abwalztechnik, mit umweltbelastenden Lacken und Lösungsmitteln, ab.

Auch international setzt sich die neue, zunächst konkurrenzlose Technik durch. Von Österreich bis Mexiko, von Island bis zu den Philippinen – und natürlich mit großem Erfolg auch in den neuen deutschen Bundesländern.

Denn UTSCH handelt nach der Wiederherstellung der deutschen Einheit sofort:

Über 400 ehemalige DDR-Autoschilder-Hersteller werden, zunächst auf UTSCH Risiko, mit kompletten Präge-Einrichtungen ausgerüstet und Vertriebsmitarbeiter aus den neuen Bundesländern eingestellt.

Die Expansion des Unternehmens, auch im Anlagenbau und den stark wachsenden Leistungsbereichen ”Computergeschnittene Folienbeschriftungen“ und ”Siebdruck“, löst erhebliche technische und bauliche Erweiterungsinvestitionen aus.

 

1991

Irland führt als Vorreiter in der EG das neue Europa-Autokennzeichen ein.

UTSCH liefert die Musterschilder für die Regierungsvorlage und rüstet die irischen Prägebetriebe über eine eigene Vertriebstochter in Irland mit den technischen Hilfsmitteln zur Schilderherstellung im HEISSPRÄGE-Verfahren aus.

Gründung der UTSCH RECYCLING GmbH & Co. KG als Fachbetrieb für die Altauto-Verwertung und das bundesweite Aluminium-Recycling ausgedienter Kfz-Kennzeichen. 

 

1992

UTSCH gründet Joint Ventures in Polen, Russland und Weißrussland.

 

1993

Mit der ersten Ausgabe der CHEF-INFORMATION kreiert UTSCH ein neues Informationsmedium, speziell für die Prägestellen in Deutschland.

 

1995

UTSCH bietet – speziell für den internationalen Markt – ein umfassendes Sicherheitskonzept an. Es besteht aus Kennzeichen mit landestypischen Emblemen und integrierten Sicherheitsmerkmalen, wie Hologramm und Laser-Code sowie dem „Dritten Kennzeichen“ und Ident-Cards im Scheckkarten-Format für Fahrzeug-Zulassung und Führerschein.

Ein erster Schritt zur Erschließung des nordamerikanischen Marktes ist die Kooperation AZON-UTSCH zur Herstellung grafischer Kfz-Kennzeichen im Thermotransferdruck.

 

1996

UTSCH erhält die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und schließt das Ökö-Audit nach EU-Richtlinien erfolgreich ab.

Durch erhebliche Erweiterungen der Verwaltungs- und Betriebsgebäude in Siegen schafft UTSCH die Voraussetzungen für kontinuierliches Wachstum.

Mit innovativer Weiterentwicklung der Laminier- und Steuerungstechnik (GPS: Graphic Positioning System) optimiert UTSCH die Serienfertigung von Kennzeichen-Zuschnitten.

 

1997

UTSCH gründet ein Joint Venture mit spanischem Partner.

Mit Auslieferung der ersten computergesteuerten automatischen Prägepresse leitet UTSCH einen weiteren großen Entwicklungsschritt in der Kennzeichen-Herstellung ein.

 

1998

UTSCH liefert eine automatische Fertigungsanlage für die zentrale Kennzeichen-Herstellung nach Italien. Die Sensation: Auch das Prägen der Buchstaben- und Zahlenkombinationen erfolgt vollautomatisch in der Produktionslinie.  

            

UTSCH führt die prozessorientierte Organisationsform ein. Mit den Schwerpunktbereichen „Projekt- und Auftragsmanagement“ und „Kundenzentrum“ sind die Ziele: Steigerung der Effizienz und Kundennähe sowie bessere Umsetzung der Teamarbeit.

Mit Gründung eines französischen Tochterunternehmens erweitert UTSCH seine europäische Vermarktungsbasis.

UTSCH RECYCLING, inzwischen auch überregional einer der führenden Fachbetriebe für die Altauto-Entsorgung und Rohstoff-Rückgewinnung, bezieht einen komplett neu errichteten Betrieb mit modernster Ausstattung in der Nähe des UTSCH Stammhauses.

 

1999

Das Konzept der Automatischen Prägepressen wird von UTSCH weiterentwickelt und kommt in verschiedenen Ländern erfolgreich zum Einsatz.

Die Expansion des Unternehmens im Anlagenbau löst erhebliche technische und bauliche Erweiterungsinvestitionen aus.

 

2000

In Uruguay und Sri Lanka werden UTSCH Sicherheitskennzeichen eingeführt, als staatliche Maßnahme gegen die grassierende Fahrzeug-Kriminalität.

In Sri Lanka kommt zusätzlich das von UTSCH entwickelte „Dritte Kennzeichen“ zum Einsatz. Ein holografischer Sticker, der von innen an die Autoscheibe geklebt und beim Versuch, ihn zu entfernen, zerstört wird. Das „Dritte Kennzeichen“ enthält die selben Angaben, wie die äußeren Nummernschilder. Deren Diebstahl und Fälschung sind daher sinnlos.            

UTSCH liefert für den USA-Markt entwickelte Grafik-Laminatoren nach UL-Standard.

            

2001

UTSCH schließt einen Joint Venture Vertrag mit einem indischen Partner.

Die Erich Utsch KG wird in die Erich Utsch AG umgewandelt.

 

2002

Erstmals seit Gründung der Firma UTSCH übersteigen die Exportumsätze die Inlandsumsätze.

Mit dem ERUCARAT bringt UTSCH eine vollkommen neu entwickelte Kennzeichenrahmen-Generation auf den Markt.

In Zusammenarbeit mit dem Chip-Hersteller INFINEON und dem Folien-Spezialisten SCHREINER vermarktet UTSCH die Weiterentwicklung des ”Dritten Kennzeichens“: das High-Security-Kennzeichen mit integriertem Transponder.

 

2003

Die Weltneuheit 'Selbstleuchtendes Kennzeichen' wird gemeinsam mit der Firma FER Fahrzeugelektrik aus Eisenach entwickelt und auf der IAA in Frankfurt vorgestellt.

Utsch AG sichert sich die Produktion dieses Kennzeichens und die weltweiten Vermarktungsrechte.

 

Investition in 33 1/3 Beteiligung an der Firma Irwin Hodson, Oregon, USA.

 

2004-2005

Beteiligung zu 50% an dem größten privaten kanadischen Kennzeichenhersteller, der Firma Waldale mit Sitz in Amherst, Nova Scotia.

 







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